Fluffig
Herzhaft
Anders

Als wir dieses Rezept das erste Mal gekocht haben, hat uns der herzhafte Geschmack und die Fluffigkeit überrascht. Lasst euch überraschen von dieser italienischen Verführung.

Personen

4

Fertig in:

30 Minuten

Aufwand:

sehr einfach

Passt zu:

Jederzeit

Info

Über dieses Rezept

Von: Hedy

Die italienische Variante unserer sehr beliebten Frikadelle oder Bulette ist besonders raffiniert. Selten haben wir Fleischbällchen gegessen, die so fluffig und zart waren wie diese. Stellt euch nur vor was in diese Bällchen alles rein kommt. Frisch geriebener Parmesan, in Milch eingelegtes Brot, in Würfel geschnittener italienischer Pancetta (Speck) und leckere Kräuter machen diese Fleischbällchen so einzigartig.

Wer herzhaftes zu schätzen weiß, der kommt hier voll auf seine Kosten und wir sind davon überzeugt, dass diese Fleischbällchen Variante ein ständiger Begleiter in eurer Küche wird. Die dazugehörige Tomatensoße, die wir übrigens auch als Pastasauce verwenden, passt ideal zu diesem Gericht.

Zutaten

  • 100 ml Vollmilch
  • 2 Scheiben Brot
  • 500 g Rind- und Schweinehackfleisch 
  • 1 TL Salz
  • Schwarzer Pfeffer 
  • 60 g Pancetta
  • 120 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund gehackte Petersilie
    (etwas zum Garnieren aufbewahren)
  • 1 Ei
  • Olivenöl
  • 100 ml  Rotwein (oder Rinderbrühe)
  • 400 ml Tomatensoße (siehe Rezept unten)
  • 30 g Pecorino
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 50 g geriebener Parmesan

Pancetta

Pancetta ist eine italienische Variante des Bauchspecks vom Schwein. Er wird regional unterschiedlich mit Kräutern wie Rosmarin und Salbei gewürzt, gesalzen und luftgetrocknet, gelegentlich auch leicht geräuchert. Die fetteren Stücke werden im Ganzen verarbeitet und vor allem als Kochzutat verwendet (beispielsweise für Spaghetti alla carbonara).

Durch seine Herstellungsweise ist Pancetta besonders mild,
aromatisch und zart.

Schritt für Schritt…

Step 1

Das Fleisch durch den Fleischwolf drehen, oder fertiges Mett kaufen. Pancetta fein hacken, die Pilze mit einer Reibe fein hobeln oder in einem Mixer klein hacken, Zwiebel und Knoblauch in kleine Stücke schneiden, Parmesan fein reiben.

Step 2

Die Kruste vom Brot abschneiden, das Innere zerreißen und in die Milch einweichen. In einer Schüssel das  Hackfleisch, Salz, reichlich Pfeffer, sowie das in Milch getränkte Brot (ausgedrückt) hinzufügen.

Step 3

Den Pancetta, Pilze, Zwiebel, Knoblauch, Oregano, Parmesan, die gehackte Petersilie und ein ganzes Ei hinzu geben. Mit den Händen gut mischen.

Step 4

Einen kleinen Teil der Masse abnehmen und mit der Handfläche beider Hände zu kleinen Kugeln formen, so mit der gesamten Masse verfahren.

Step 5

Bei mittlerer Hitze eine großzügige Menge Olivenöl in eine Pfanne geben. Sobald das Öl heiß ist die Fleischbällchen in die Pfanne geben und gleichmäßig anbräunen, öfter wenden und auch mit Öl aus der Pfanne begießen.

Step 6

Dies dauert je Seite ca. 4 bis 5 Minuten.
Sobald sie schön braun sind auf einen angewärmten
Teller beiseite legen. 

Step 7

Den Rotwein (oder Rinderbrühe) in die Pfanne geben, kurz einkochen lassen und die Tomatensoße angießen, die Fleischbällchen hinzu geben und für 2-3 Minuten erwärmen.

Step 8

Mit geriebenen Pecorino und gehackter Petersilie bestreuen. Dazu passen Tagliatelle, ein frisches Baguette oder Reis.

Wie hat es euch geschmeckt?

„Als gebürtige Bayerin sagen wir Fleischpflanzal anstatt Frikadelle und in einer Semmel oder zum Kartoffelsalat ist das eine herrliche Sache. Diese italienische Variante hat mich von Anfang an begeistert! Die Fleischbällchen sind so weich dass man kein Messer braucht. Auch mit diesem Gericht holen wir uns immer ein bisschen Italien nach Hause.“

Hedy

„Als Kind habe ich immer die Frikadellen meiner Mutter geliebt. Wenn es die gab brauchte ich nichts anderes als einen großen Berg davon und ich war glücklich. Vor einiger Zeit habe ich meinen Eltern dieses Gericht vorgestellt und sie waren beide begeistert. Im Leben braucht es manchmal Abwechslung und diese Fleischbälllchen schmecken so völlig anders als ich es gewohnt bin. Lecker!“

Olaf

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